Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung

Der ÖV der Zukunft rollt an

Die Zukunft der städtischen Mobilität mitgestalten: Von dieser Einladung hatten die Zürcherinnen und Zürcher Anfang 2020 rege Gebrauch gemacht. Jetzt ist es soweit: Wir stellen Ihnen das «Zukunftsbild ÖV 2050» vor. Sie erhalten hier eine Übersicht über alle Artikel, die vbzonline zu diesem Thema anlässlich der Medienkonferenz vom 31. August 2021 veröffentlicht hat.

«Was ist dein Plan für Zürichs Zukunft?» Diese Frage haben die VBZ den Zürcherinnen und Zürchern vergangenes Jahr gestellt und zahlreiche Antworten erhalten. In der Zwischenzeit hat ein Gremium von Fachpersonen die Ärmel hochgekrempelt und diese Inputs mit weiteren Faktoren zu einem Gesamtbild verdichtet. Involviert waren nebst externen Teams auch verschiedene städtische und kantonale Stellen sowie der ZVV.

Heute dürfen wir Ihnen nun das «Zukunftsbild ÖV 2050» vorstellen, ein Bild zur Zukunft des ÖV, welches als Basis der folgenden Netzentwicklung 2040 dient.  Sie erhalten alle Informationen dazu auf der Website vbz2050.ch. Das Zukunftsbild enthält fünf übergeordnete Elemente:

  • Ein ÖV-Ringsystem, das die Stadtzentren Altstetten und Oerlikon und weitere Gebiete in Stadt und Umland optimal miteinander verknüpft
  • Mobilitätshubs, an denen leicht zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln umgestiegen werden kann
  • Digitalisierung zur Feinerschliessung , also um das ÖV-Hauptnetz zu Randzeiten oder in Randgebieten zu ergänzen
  • Hauptachsen aufwerten, sei es durch die Verlängerung von Tramstrecken, die Anbindung von Entwicklungsgebieten oder Massnahmen, welche eine Verkürzung der Reisezeit bewirken
  • Restliches ÖV-Netz weiterentwickeln, indem Engpässe und Störstellen behoben werden und über das Stadtgebiet hinaus bessere Verbindungen entstehen.

Das umfangreiche Thema haben wir auf vbzonline in verschiedenen Interviews, Artikeln und Videos vertieft. Hier erhalten Sie einen Überblick:

Die Zukunft aus der Perspektive der Chefs

In drei Video-Interviews äussern sich der Vorsteher des Departements der Industriellen Betriebe, Stadtrat Michael Baumer, VBZ-Direktor Marco Lüthi sowie der Leiter des Unternehmensbereichs Markt der VBZ zum Zukunftsbild ÖV 2050:

«Wir haben schon früh die Bevölkerung miteinbezogen»:
Stadtrat Michael Baumer über die Bedeutung des ÖV in der Zukunft und das neue Ringsystem.

«Ein attraktiver ÖV für nachfolgende Generationen»:
Der Direktor der VBZ, Dr. Marco Lüthi, zur Frage, warum die Weichen des ÖV der Zukunft heute gestellt werden müssen, und worum es dabei geht. 

«Die Stadtentwicklung setzt sich grosse Ziele»:
Leiter des Unternehmensbereichs Markt der VBZ, Thomas Hablützel, über das weitere Vorgehen bis zur Netzentwicklungsstrategie 2040.

So soll der ÖV der Zukunft aussehen

Natürlich stemmen die VBZ so ein Projekt nicht im Alleingang: Zahlreiche Partner aus Stadt, Kanton und externen Institutionen haben in Projektaufsicht wie auch im -team mitgewirkt. Einige davon bringen Ihnen auf vbzonline Aspekte des neuen Zukunftsbild näher und geben aus ihrer Perspektive Antwort auf die Frage, welche Rolle der ÖV in der Zukunft spielen soll.

«Das ÖV-Ringsystem bringt direkte, schnelle Verbindungen»
Wie funktioniert das ÖV-Ringsystem, was bringt es den Zürcherinnen und Zürchern? Claudio Büchel, Professor für Verkehrsplanung an der Ostschweizer Fachhochschule und Mitglied des Fachbeirats im Projekt «Zukunftsbild ÖV 2050», über das Herzstück des Zukunftsbilds.

«Wir müssen die Innenstadt entlasten»:
Frank Argast, Leiter Raumentwicklung und Planung beim Amt für Städtebau Zürich, über die aufstrebenden Stadtzentren Altstetten und Oerlikon und die Frage, warum Mobilität und Stadtentwicklung Hand in Hand gehen.

«Im Zentrum steht der Mix aus Fuss-, Velo- und Öffentlichem Verkehr»:
Dr. Simone Rangosch, Direktorin des Tiefbauamts, über die drei Säulen des städtischen Verkehrs und andere wichtige Faktoren für das Zukunftsbild ÖV 2050 .

Die Zukunft auf einen Nenner gebracht
Die Firma Rapp Trans AG hat relevante Themen wie «Komfort», «Tempo», «Effizienz» und «Digital» zu einem «Zukunftsbild ÖV 2050» verdichtet. Hier erfahren Sie, welche Details und Herausforderungen Projektleiter Dr. Jörg Jermann dabei auf Trab hielten.

Heute den Grundstein für morgen legen

Manches, was in der Zukunft ausgebaut werden soll, existiert bereits heute – in Zürich oder anderswo. Erfahren Sie hier mehr über zu Fragen der Digitalisierung, Multimobilität und kürzere Reisezeiten.

Digital die Lücken schliessen
Im Zukunftsbild ÖV 2050 ist die Digitalisierung als einer der fünf Ansätze definiert. Aber wozu muss der ÖV digitalisiert werden? Und wie? Was bedeutet das? Und wie geht es in Zukunft weiter? Ein Überblick über die Ziele und Herausforderungen dieses grossen Themas im Zürcher ÖV.

Wo morgen schon jetzt ist – auf den Spuren von Berlins Jelbi
Fahrrad, E-Scooter oder doch ganz klassisch mit dem Tram? Die Fortbewegungsmöglichkeiten in der Stadt sind heute vielfältiger denn je. Umso grösser ist das Bedürfnis nach einem einheitlichen Angebot, wie zum Beispiel der ZüriMobil-App. Aber auch Berlin hat punkto multimodaler Mobilitätslösungen die Nase vorn.

ÖV für Eilige
Auch Eil-, Express- oder Schnellkurse sind ein Thema im Zukunftsbild ÖV 2050.  Dabei geht es eigentlich gar nicht um Geschwindigkeit, sondern um Effizienz, wie das Beispiel des Zusammenspiels von Forchbahn und Linie 11 beweist. Ein Beitrag um die Frage, wie man im ÖV die Reisezeit verkürzt.

 

Alle Artikel des Dossiers «Zukunftsbild ÖV 2050» auf einen Blick.

Weitere Informationen mit Übersichtskarte unter vbz2050.ch

 

 

 

 

Weitere Artikel